BderBehla

Weltall

Astronomie und Kosmos zum Staunen.

Kategorie: Weltall

Astronomie und Kosmos zum Staunen.

  • Beteigeuze: Wann explodiert der Stern im Orion?

    Beteigeuze: Wann explodiert der Stern im Orion?

    Beteigeuze kann als Supernova explodieren – heute Nacht oder erst in rund 100.000 Jahren. Der rote Überriese auf der Schulter des Orion steht am Ende seines Lebens, doch niemand kann den Zeitpunkt genau nennen. Sicher ist nur: Wenn es passiert, wird der Stern tagelang so hell leuchten wie der halbe Vollmond – sichtbar sogar am…

  • Warum spüren wir die Erddrehung nicht? Die Physik dahinter

    Warum spüren wir die Erddrehung nicht? Die Physik dahinter

    Am Äquator rast der Boden unter deinen Füßen mit rund 1670 km/h nach Osten – schneller als jedes Passagierflugzeug. Trotzdem bleibt der Kaffee ruhig in der Tasse, und niemand klammert sich am Frühstückstisch fest. Der Grund ist keine Magie, sondern erstaunlich schlichte Physik: Wir nehmen keine Geschwindigkeit wahr, sondern nur ihre Änderung. Und die Erde…

  • Zeitdilatation: Warum Astronauten jünger zurückkehren

    Zeitdilatation: Warum Astronauten jünger zurückkehren

    Wer ein halbes Jahr auf der Internationalen Raumstation verbringt, landet rund fünf Millisekunden jünger wieder auf der Erde – als hätte die eigene Uhr eine winzige Pause eingelegt. Kein Trick, keine Metapher: Die Zeit vergeht für schnell bewegte Körper messbar langsamer. Bei den Geschwindigkeiten heutiger Raumfahrt bleibt der Effekt hauchdünn, aber er ist real und…

  • Vagabundenplaneten: Milliarden Welten ohne Sonne

    Vagabundenplaneten: Milliarden Welten ohne Sonne

    Zwischen den Sternen unserer Galaxie treibt eine gewaltige, fast unsichtbare Bevölkerung: Planeten, die an keine Sonne gebunden sind. Vagabundenplaneten – auch frei fliegende oder sternlose Planeten genannt – rasen ohne Zentralgestirn durch die kalte Dunkelheit. Allein in der Milchstraße vermuten Forscher zwischen 50 Milliarden und ein Vielfaches der Sternenzahl. Manche sind massereicher als Jupiter, andere…

  • Licht aus dem Sonnenkern: 170.000 Jahre im Zickzack nach oben

    Licht aus dem Sonnenkern: 170.000 Jahre im Zickzack nach oben

    Acht Minuten – so lange ist Sonnenlicht von der Sonnenoberfläche bis zu deinem Fenster unterwegs. Die Energie darin ist trotzdem uralt: Das Licht aus dem Sonnenkern braucht nach der meistzitierten Berechnung rund 170.000 Jahre, bevor es die Oberfläche überhaupt erreicht. Schuld ist nicht die Entfernung, sondern ein Zickzackkurs durch Plasma, das dichter ist als Blei.…

  • Das galaktische Jahr: 225 Millionen Jahre für eine Runde

    Das galaktische Jahr: 225 Millionen Jahre für eine Runde

    Während du diese Zeile liest, rast du mit rund 828.000 Kilometern pro Stunde durchs All — und merkst nichts davon. Die Sonne zieht mitsamt Erde eine riesige Bahn um das Zentrum der Milchstraße. Für eine einzige Runde braucht sie etwa 225 Millionen Jahre. Dieser Umlauf heißt galaktisches Jahr. Beim letzten Mal, als die Sonne genau…

  • Fernseh-Rauschen: Ein Prozent davon ist das Echo des Urknalls

    Fernseh-Rauschen: Ein Prozent davon ist das Echo des Urknalls

    Ein Prozent. So viel steuert das Nachglühen des Urknalls zum Rauschen einer analogen Fernsehantenne bei — alles andere kommt von Funksendern, von der Sonne, aus der Atmosphäre und aus dem Gerät selbst. Dieses eine Prozent ist kosmische Hintergrundstrahlung im Fernseher: Licht, das rund 379.000 Jahre nach dem Urknall losflog und seither 13,8 Milliarden Jahre unterwegs…

  • Der Große Attraktor: Wohin die Milchstraße mit 600 km/s rast

    Der Große Attraktor: Wohin die Milchstraße mit 600 km/s rast

    Unsere Milchstraße steht nicht still. Während du das hier liest, rast sie mit rund 600 Kilometern pro Sekunde durch den Kosmos — das sind etwa 2,2 Millionen Stundenkilometer, und die ganze Galaxie fliegt in eine ganz bestimmte Richtung. Das Ziel liegt hinter dem dichten Sternenband unserer eigenen Milchstraße verborgen und trägt einen fast dramatischen Namen:…

  • Warum ist der Mars rot? Rost, Ferrihydrit und ein feuchter Frueh-Mars

    Warum ist der Mars rot? Rost, Ferrihydrit und ein feuchter Frueh-Mars

    Der Mars trägt seinen Beinamen „roter Planet“ zu Recht – und der Grund dafür ist im Kern erstaunlich alltäglich: Es ist Rost. Eine hauchdünne Staubschicht aus oxidiertem Eisen überzieht die ganze Welt und färbt sie rostrot. Der Wind wirbelt diesen Staub bis in die Atmosphäre, weshalb sogar der Marshimmel tagsüber butterscotch-farben schimmert. Neu ist: Dieser…

  • Uranus auf der Seite: Warum der Planet wie ein Wagenrad rollt

    Uranus auf der Seite: Warum der Planet wie ein Wagenrad rollt

    Uranus ist um 97,77 Grad gekippt – seine Pole zeigen dorthin, wo bei allen anderen Planeten der Äquator liegt. Der Eisriese rollt dadurch praktisch liegend um die Sonne, wie ein Wagenrad auf einer Bahn. Dass Uranus auf der Seite liegt, geht mit großer Wahrscheinlichkeit auf eine gewaltige Kollision in der Frühzeit des Sonnensystems zurück. Die…