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Methanblasen im Abraham Lake: eingefrorenes Feuer unter dem Eis
Die Methanblasen im Abraham Lake sind gefrorenes Faulgas: Mikroben zersetzen am Grund des Stausees versunkenes Holz und Laub, das dabei frei werdende Methan steigt in Blasen auf und friert an der nach unten wachsenden Eisdecke fest, bevor es die Oberfläche erreicht. Zurück bleiben milchig-weiße Scheiben, gestapelt wie Untertassen — und brennbar. Brennbar heißt hier wörtlich:…
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Methanseen auf Titan: Der Mond, auf dem es Erdgas regnet
Auf dem Saturnmond Titan gibt es Wolken, Regen, Flüsse und Meere — nur besteht die Flüssigkeit dort aus Erdgas. Die Methanseen auf Titan liegen fast alle rund um den Nordpol, bleiben bei etwa minus 179 Grad Celsius stabil flüssig und sind stellenweise mehr als 100 Meter tief. Titan ist damit der einzige Ort im Sonnensystem…
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Tor zur Hölle: Brennt der Darvaza-Krater wirklich seit 1971?
In der turkmenischen Wüste Karakum klafft ein rund 70 Meter breites Loch im Boden, aus dem seit Jahrzehnten Feuer schlägt. Das „Tor zur Hölle“ brennt, weil dort ununterbrochen Erdgas aus der Tiefe nachströmt und sich sofort an den bestehenden Flammen entzündet – kein Vulkan, kein Fluch, reine Geologie. Neu ist: Das Feuer erlischt gerade, und…
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Diamantregen auf Neptun: Stimmt das wirklich?
Tief unter der blauen Wolkendecke fällt fester Kohlenstoff nach unten: Der Diamantregen auf Neptun ist keine Metapher, sondern gemessene Physik. Methan zerbricht unter enormem Druck, der freigesetzte Kohlenstoff kristallisiert zu winzigen Diamanten, und die sinken Richtung Kern. Drei Laborexperimente zwischen 2017 und 2024 haben genau diesen Vorgang auf der Erde nachgestellt – das jüngste zeigt:…



