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Schlagwort: Schlaf

  • Warum du morgens größer bist als abends

    Warum du morgens größer bist als abends

    Miss dich einmal direkt nach dem Aufstehen und noch einmal spät am Abend – das Maßband zeigt einen Unterschied von bis zu zwei Zentimetern. Das bildest du dir nicht ein: Am Morgen bist du tatsächlich größer als am Abend. Verantwortlich sind deine Bandscheiben, die über Nacht aufquellen und im Lauf des Tages unter deinem eigenen…

  • Suppenkoma: Woher die Müdigkeit nach dem Essen kommt

    Suppenkoma: Woher die Müdigkeit nach dem Essen kommt

    Die Müdigkeit nach dem Essen hat einen medizinischen Namen: postprandiale Somnolenz. Ausgelöst wird sie nicht davon, dass Blut aus dem Kopf in den Bauch sackt – diese Erklärung ist widerlegt. Dahinter stecken drei Dinge gleichzeitig: ein Wach-Botenstoff, der bei steigendem Blutzucker abschaltet, ein Nervensystem, das auf Verdauung umschaltet, und eine innere Uhr, die am frühen…

  • Schlafparalyse beim Aufwachen: Warum der Körper blockiert

    Schlafparalyse beim Aufwachen: Warum der Körper blockiert

    Rund acht von hundert Menschen erleben es mindestens einmal im Leben: Der Kopf ist wach, die Gedanken sind klar, vielleicht hört man sogar den Wecker – aber kein Muskel gehorcht. Eine Schlafparalyse beim Aufwachen ist genau dieser Zwischenzustand: Das Bewusstsein ist schon online, während die Muskellähmung des Traumschlafs noch weiterläuft. Sie dauert Sekunden bis höchstens…

  • Warum vergisst man Träume schon Minuten nach dem Aufwachen?

    Warum vergisst man Träume schon Minuten nach dem Aufwachen?

    Die kurze Antwort: Träume verblassen so schnell, weil das Gehirn sie im Schlaf kaum abspeichert. In der REM-Phase, in der die lebhaftesten Träume entstehen, fehlt der Botenstoff Noradrenalin — genau der Stoff, den das Gehirn braucht, um Erlebtes ins Langzeitgedächtnis zu schreiben. Der Traum wird also erlebt, aber nicht festgehalten. Rund 90 Prozent sind wenige…

  • Warum Delfine mit einer Gehirnhälfte schlafen

    Warum Delfine mit einer Gehirnhälfte schlafen

    Ein schlafender Delfin sieht aus wie ein wacher: Er schwimmt weiter, hält Kurs und taucht pünktlich zum Atmen auf. Im EEG laufen dabei zwei Programme gleichzeitig – eine Hirnhälfte in langsamen Tiefschlafwellen, die andere hellwach. Dass Delfine mit einer Gehirnhälfte schlafen, ist seit 1977 mit Elektroden gemessen; die Fachwelt nennt es unihemisphärischen Schlaf. Nach ein…

  • Einschlafzucken: Warum du kurz vor dem Schlaf hochschreckst

    Einschlafzucken: Warum du kurz vor dem Schlaf hochschreckst

    Du gleitest gerade in den Schlaf, da reißt dich ein heftiger Ruck zurück – ein Bein zuckt, der ganze Körper fährt hoch, oft mit dem Gefühl, gerade von einer Treppe gefallen zu sein. Das ist das Einschlafzucken, fachlich Hypnic Jerk oder hypnische Myoklonie. Es ist kein Defekt und kein Warnsignal, sondern ein harmloser Reflex, den…