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Das Magazin

Alle „Wusstest du?"-Artikel — neueste zuerst.

  • Kolibri: 1200 Herzschläge pro Minute – und rückwärts fliegen

    Kolibri: 1200 Herzschläge pro Minute – und rückwärts fliegen

    Der Kolibri ist der einzige Vogel der Welt, der kontrolliert rückwärts fliegen kann – und sein Herz schlägt dabei bis zu 1200-mal pro Minute. Im Sitzen sind es noch 400 bis 600 Schläge, in der nächtlichen Sparphase fällt der Puls auf rund 36. Kein anderes Wirbeltier verbrennt Energie so schnell wie dieser winzige Flugkünstler. Stimmt…

  • Bombardierkäfer: Wie er eine 100 °C heiße Explosion zur Abwehr feuert

    Bombardierkäfer: Wie er eine 100 °C heiße Explosion zur Abwehr feuert

    Wird der Bombardierkäfer bedrängt, mischt er in einer gepanzerten Kammer im Hinterleib blitzschnell zwei Chemikalien – und feuert einen fast 100 °C heißen, ätzenden Sprühstrahl auf den Angreifer. Der Ausstoß ist kein einzelner Schwall, sondern eine Salve aus bis zu 500 winzigen Explosionen pro Sekunde, begleitet von einem hörbaren Knall. Eine lebende Chemiewaffe, keine drei…

  • Pareidolie: Warum wir überall Gesichter sehen

    Pareidolie: Warum wir überall Gesichter sehen

    Die Steckdose an der Wand schaut dich erschrocken an, die Front deines Autos grinst dir entgegen, und im Mond wohnt ein Gesicht, das ganze Kulturen seit Jahrtausenden kennen. Keines dieser Dinge hat Augen – trotzdem siehst du welche. Dieses Erkennen von Gesichtern in leblosen Objekten heißt Pareidolie. Es ist kein Wahrnehmungsfehler, sondern eine blitzschnelle Leistung…

  • Stromschlag an der Türklinke: Warum es dich ‚wischt‘

    Stromschlag an der Türklinke: Warum es dich ‚wischt‘

    Der kleine Schlag an der Türklinke ist kein Defekt und keine Einbildung, sondern eine elektrostatische Entladung: Beim Laufen über den Teppich hast du dich elektrisch aufgeladen – dein Körper trägt plötzlich mehrere tausend Volt. Sobald deine Fingerspitze dem leitenden Metall nahekommt, springt die Ladung in einem winzigen Funken über. Genau diesen Funken spürst du als…

  • Vampirtintenfisch: Der Müllschlucker der Tiefsee

    Vampirtintenfisch: Der Müllschlucker der Tiefsee

    Der Vampirtintenfisch trägt den Namen eines Räubers – doch er jagt nichts. Vampyroteuthis infernalis, wörtlich der „Vampirtintenfisch aus der Hölle“, lebt in einer der lebensfeindlichsten Zonen des Ozeans und ernährt sich fast ausschließlich von Meeresschnee: den herabrieselnden Resten toter Organismen. Er ist das einzige bekannte Kopffüßer-Tier, das keine lebende Beute jagt, sondern den Abfall der…

  • Atacama: der trockenste Ort der Erde

    Atacama: der trockenste Ort der Erde

    Es gibt in der Atacama-Wüste Wetterstationen, die seit Beginn der Aufzeichnungen keinen einzigen Tropfen Regen gemeldet haben. Im Kern dieser Küstenwüste im Norden Chiles fallen im Schnitt nur etwa 0,5 Millimeter Niederschlag pro Jahr – das macht die Atacama zum trockensten Ort der Erde außerhalb der Polargebiete. Manche Ecken sind seit Millionen von Jahren praktisch…

  • Warum weinen wir bei Gefühlen? Was in Tränen steckt

    Warum weinen wir bei Gefühlen? Was in Tränen steckt

    Wir weinen bei starken Gefühlen, weil eine emotionale Träne mehr ist als Salzwasser: Sie schwemmt Stresshormone aus, aktiviert das beruhigende Nervensystem und sendet gleichzeitig ein sichtbares Hilfe-Signal an andere Menschen. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das aus purer Rührung, Trauer oder Freude echte Tränen vergießt. Stimmt das wirklich? Ja. Die Biochemie unterscheidet drei Tränenarten…

  • Sternmull: schnellster Fresser der Welt mit 22-Arm-Tastnase

    Sternmull: schnellster Fresser der Welt mit 22-Arm-Tastnase

    Ein fingernagelgroßes Tier im Sumpf Nordamerikas erkennt seine Beute, zerkaut und schluckt sie in 120 Millisekunden – schneller, als du blinzeln kannst. Der Sternmull hält dafür den Guinness-Rekord als schnellster fressender Säuger der Welt. Sein Werkzeug ist keine Nase zum Riechen, sondern ein Kranz aus 22 beweglichen Tastarmen, dicht besetzt mit tausenden Sinneszellen. Stimmt das…

  • Schützenfisch: Wie er Beute mit dem Wasserstrahl abschießt

    Schützenfisch: Wie er Beute mit dem Wasserstrahl abschießt

    Ein Fisch, der jagt, ohne das Wasser zu verlassen: Der Schützenfisch stellt sich fast senkrecht unter die Oberfläche und spuckt einen gebündelten Wasserstrahl nach oben. Er trifft damit Insekten, die auf überhängenden Blättern sitzen, und stößt sie ins Wasser. Gute Schützen landen aus rund zwei Metern einen Treffer — einzelne Exemplare erwischen wenige Zentimeter große…

  • Der Barreleye: der Tiefseefisch mit durchsichtigem Kopf

    Der Barreleye: der Tiefseefisch mit durchsichtigem Kopf

    Es gibt einen Fisch, dem man buchstäblich in den Kopf schauen kann. Der Barreleye (Macropinna microstoma) trägt eine durchsichtige, mit Flüssigkeit gefüllte Kuppel über dem Schädel – und mitten darin leuchten zwei knallgrüne Augen. Was aussieht wie zwei dunkle Punkte an der Schnauze, sind gar nicht die Augen. Es sind die Nasenlöcher. Die echten Augen…