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Schlagwort: Meeresbiologie

  • Papageienfisch-Kot: Warum viele Traumstrände daraus bestehen

    Papageienfisch-Kot: Warum viele Traumstrände daraus bestehen

    Der puderweiße Sand, durch den du an einem Traumstrand auf den Malediven oder in der Karibik läufst, war einmal etwas ganz anderes: der Kot von Papageienfischen. Ein einziger großer Fisch scheidet pro Jahr bis zu einer Tonne feinen Kalksand aus – und an manchen Küsten stammt genau daher der Großteil des Strandes. Stimmt das wirklich?…

  • Der Barreleye: der Tiefseefisch mit durchsichtigem Kopf

    Der Barreleye: der Tiefseefisch mit durchsichtigem Kopf

    Es gibt einen Fisch, dem man buchstäblich in den Kopf schauen kann. Der Barreleye (Macropinna microstoma) trägt eine durchsichtige, mit Flüssigkeit gefüllte Kuppel über dem Schädel – und mitten darin leuchten zwei knallgrüne Augen. Was aussieht wie zwei dunkle Punkte an der Schnauze, sind gar nicht die Augen. Es sind die Nasenlöcher. Die echten Augen…

  • Fangschreckenkrebs: 16 Farbrezeptoren – und trotzdem farbenblinder als du

    Fangschreckenkrebs: 16 Farbrezeptoren – und trotzdem farbenblinder als du

    Das Auge des Fangschreckenkrebses trägt 16 verschiedene Farbrezeptoren – dein Auge hat drei. Damit sitzt im Korallenriff ein Krebs, dessen Sehapparat als der komplexeste im gesamten Tierreich gilt: Er nimmt ultraviolettes Licht in mehreren Kanälen wahr, erkennt die Schwingungsrichtung von Lichtwellen und rechnet dabei mit einer Ausstattung, gegen die unser Farbsehen fast primitiv wirkt. Stimmt…

  • Das Sargassosee-Rätsel: Warum niemand je Aale laichen sah

    Das Sargassosee-Rätsel: Warum niemand je Aale laichen sah

    Aale laichen genau einmal im Leben — im offenen Atlantik zwischen Bermuda und den Bahamas, im Sargassosee, vermutlich zwischen Dezember und Mai. Zugesehen hat dabei noch nie jemand. Kein Ei, kein laichendes Paar, keine einzige Aufnahme: Nach über hundert Jahren Forschung ruht der berühmteste Geburtsort der Meeresbiologie ausschließlich auf Indizien. Wann und wo Aale laichen…

  • Der Schleim des Schleimaals: Wie er Haie in Sekunden stoppt

    Der Schleim des Schleimaals: Wie er Haie in Sekunden stoppt

    0,4 Sekunden — länger braucht ein Schleimaal nicht, um einem zubeißenden Hai das Maul zu fluten. Der Schleim des Schleimaals quillt beim Kontakt mit Meerwasser auf rund das 10.000-Fache seines Volumens auf, legt sich in die Kiemen des Räubers und nimmt ihm das Atemwasser. Der Angreifer würgt, lässt los, flieht. Kein Zahn, kein Gift, kein…