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Warum ein See von oben zufriert – die Dichteanomalie
Ein See friert von oben zu, weil Wasser seine größte Dichte nicht am Gefrierpunkt erreicht, sondern schon bei knapp 4 °C. Alles, was kälter wird, ist leichter, steigt auf und erstarrt an der Oberfläche zur Eisdecke – während unten das schwerste, rund 4 Grad warme Wasser liegen bleibt. Diese Umkehrung heißt Dichteanomalie des Wassers, und sie…
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Warum ist Schnee weiß, obwohl Eis durchsichtig ist?
Schnee ist weiß, weil er aus Millionen winziger Eiskristalle besteht – und jeder einzelne davon ist eigentlich glasklar. In der lockeren Schneedecke trifft das Licht auf unzählige Grenzflächen zwischen Eis und Luft, wird an jeder ein Stück reflektiert und in alle Richtungen gestreut. Alle Farben werden dabei gleich stark zurückgeworfen. Genau diese Mischung nimmt dein…
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Haareis: Wie ein Pilz seidige Eishaare wachsen lässt
Auf einem morschen Ast im Winterwald sitzt ein Büschel schneeweißer Fäden, fein wie gesponnener Zucker. Das ist Haareis – und es wächst nur, wenn ein bestimmter Pilz im toten Holz mitarbeitet. Ohne ihn bildet dasselbe Wasser bloß eine formlose Eiskruste. Der Pilz dagegen formt die Wassereisfäden zu seidigen Haaren von kaum einem hundertstel Millimeter Dicke,…
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Wandernde Steine im Death Valley: Das Rätsel ist gelöst
Wandernde Steine im Death Valley schieben sich ohne fremdes Zutun über einen ausgetrockneten Seeboden und ziehen dabei meterlange Rillen durch den rissigen Lehm. Schuld ist weder ein Sturm noch Magnetismus: Nachtfrost lässt auf einer flachen Regenlache hauchdünnes Eis entstehen, das am Vormittag in Schollen bricht — und schon eine milde Brise drückt diese Platten samt…



