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Schwärzer als schwarz: Wie Tiefseefische 99,5 % des Lichts schlucken
Manche Tiefseefische sind so dunkel, dass selbst eine Kamera sie kaum als Körper erkennt — nur als schwarzes Loch im Wasser. Ihre Haut verschluckt mehr als 99,5 Prozent des Lichts, das auf sie trifft. Der schwärzeste bekannte Vertreter, ein winziger Anglerfisch, wirft gerade einmal 0,04 Prozent zurück. Damit spielen diese Tiere in derselben Liga wie…
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Vampirtintenfisch: Der Müllschlucker der Tiefsee
Der Vampirtintenfisch trägt den Namen eines Räubers – doch er jagt nichts. Vampyroteuthis infernalis, wörtlich der „Vampirtintenfisch aus der Hölle“, lebt in einer der lebensfeindlichsten Zonen des Ozeans und ernährt sich fast ausschließlich von Meeresschnee: den herabrieselnden Resten toter Organismen. Er ist das einzige bekannte Kopffüßer-Tier, das keine lebende Beute jagt, sondern den Abfall der…
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Blaues Meeresleuchten: Warum Wellen nachts glühen
Ein Schritt ins flache Wasser, und der Fußabdruck blitzt blau nach: Blaues Meeresleuchten kommt nicht aus dem Wasser, sondern aus Milliarden einzelliger Algen darin. Diese Dinoflagellaten feuern bei Berührung einen chemischen Lichtblitz ab — rund ein Zehntel Sekunde kurz, bei etwa 470 Nanometern Wellenlänge, also mitten im Blauen. Ruhiges Wasser bleibt schwarz, nur bewegte Stellen…
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Der Anglerfisch leuchtet – aber nicht mit eigenem Licht
Das Licht am Köder eines Tiefsee-Anglerfisches kommt nicht aus dem Fisch. Die Biolumineszenz beim Anglerfisch stammt von Leuchtbakterien, die in seiner Esca wohnen – dem fleischigen Kolben am Ende eines umgebauten Rückenflossenstrahls. Der Fisch stellt Schutz und Nährstoffe, die Bakterien liefern das kalte, blau-grüne Leuchten. Weil das Licht aus dem Untermieter kommt, spricht man von…




